Nutzerkonto

Matrices porteuses – Surrogacies
  • Mutterfigur
  • Vater
  • Poesie
  • Mutterschaft
  • Reproduktionsmedizin
  • Gegenwartskunst
  • Gender
  • Körper
»Es gibt nichts zu erzählen!«
  • Identität
  • Konzentrationslager
  • Sorge
  • Mutterfigur
  • Kindheit
  • Körper
  • Autorenfilm
  • Erinnerung
  • Lachen
  • Mutterschaft
  • Autobiographie
  • Trauma
Eine Reise literarischer Grenzüberschreitungen
  • Literaturgeschichte
  • Ingeborg Bachmann
  • Ästhetik
  • Gegenwartsliteratur
  • Essay
  • Avantgarde
  • Literaturwissenschaft
Surrogacies
  • Mutterfigur
  • Mutterschaft
  • Vaterfigur
  • Körper
  • Reproduktionsmedizin
  • Ästhetik
  • Gegenwartskunst
  • Gender
  • Queer Theory
  • Feminismus
Weitere Themen
Aktuelle Texte

Axel Dielmann

»Können Sie sich so etwas vorstellen?«

Wahrscheinlich mussten die Kuratoren fürchten, jemand stolperte über die Stufen beim Blick an ihre Wände, unachtsam vom Bilderansehen – kann es sein, dass ich eben unten an dem ersten Objekt der Ausstellung einfach vorbeigegangen bin? Nummer 1, »Schleier ohne Form. Vorhang…«. Muss an der Wand direkt zwischen Eingang und Abgang… »Lieber Herr Kollege…!«, und Aufgang angebracht gewesen sein, »… Vorhang. Höhe 310 cm, Breite 475 cm«, ich müsste das doch vom letzten Gangabschnitt her schon gesehen haben, wandhohes Ding. Was ich hier übersehe, geht mir durch den Kopf, wäre das Wesentliche. Was noch die schlichteste Form von Analyse ist. Eigentlich müsste ich, weiß ich, zurückgehen im sacht aufsteigenden Wendelstein. Aber er ist zu Ende, vor mir öffnet sich entlang einer letzten flachen Stufe das Anatomische Theater. Licht.

Dem rechteckigen Raum eingeschrieben ist das Oval einer hölzernen, braun glänzenden Balustrade, von der aus sieht man nach unten. Irgendwo wird hier geflüstert. In drei enger...

OPEN
ACCESS
EN
  • Ausstellung
  • Darstellende Kunst
  • Körper
  • Gegenwartsliteratur
Aktuelle Texte
60 Billiarden Moleküle

Thomas Huber

60 Billiarden Moleküle

OPEN
ACCESS
EN
  • Lebenswissenschaften
  • Fremdes
  • Immunisierung
  • Subjekt
  • Biologie
Wie sich diesem Überfluss öffnen?
Wie sich diesem Überfluss öffnen?

Yannick Haenel

Meinem einzigen Begehren

Du steigst hinunter in die frische Kühle der galloromanischen Thermen, in den feuchten Duft nach Erde, zu Apostelstatuen, Friesen, Kapitellen und Votivkronen, zu einer goldenen Rose und emaillierten Reliquienschreinen, bis du schließlich am Ende einer Treppe ein kleines Schild mit einem Pfeil siehst, der dir den Weg weist zur Dame mit dem Einhorn. Du nimmst die Treppe, trittst ins Halbdunkel – und da, da sind sie endlich.
  • Blick
  • Begehren
  • Erotik
  • 16. Jahrhundert
  • Kunst
Kunst
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

ABO EN
  • Öffentlichkeit
  • Schauspiel
  • Gegenwartskunst
  • Anarchie
  • Theater
  • Zeremonie
  • Theaterwissenschaft
  • Alain Badiou
  • Ästhetik

Chantal Akerman

Meine Mutter lacht

Ich bereite mich auf ihren Tod vor. Wie machst du das, fragt jemand. Ich versuche, mir mich ohne sie vorzustellen. Und ich denke, das wird gehen. Nicht für sie. Für mich. Oder das Gegenteil. Aber anscheinend kann man sich nicht wirklich vorbereiten, also vergeude ich meine Zeit. Sie hat schreckliche Lebenslust. Und du? Ich habe keine Ahnung.
  • Autorenfilm
  • Identität
  • Autobiographie
  • Erinnerung
  • Kindheit
Literatur

Ann Cotten

Das Schöne, Mensch, ist das nicht objektiv?

— Inwiefern bist du Kommunistin – da wir das definieren ­müssen: jemand, die überzeugt ist, dass eine von Grund auf andere Orga­nisationsform des gemeinschaftlichen Lebens den Menschen gut­tun würde, –

— Moment, ist das nicht auch ein Monarchist oder ein Sektenführer?

— Mit Fokus auf Gerechtigkeit.

— Aber die Leute sollen anders sein, ja?

— Total anders.

— Bist du nicht einfach Misanthropin?

 

––––––––––––––––––––––

 

— Nein, weil es gibt Leute, die ich sehr mag, und ich verstehe deswegen nicht, warum die meisten so dumm, oarsch und nervig sind.

— Die meisten Leute stört das nicht so sehr wie dich, wie die anderen sind.

— Ach ja? In meiner Beobachtung stört die meisten Leute alles, was anders ist als sie. Deswegen braucht es Regeln, wie man sich anständig verhält gegenüber Leuten, die man zum Großteil nicht mag.

— Du hast gerade sehr gelitten in einem Zugabteil mit zwei jungen Großmüttern, die miteinander ins Gespräch gekommen sind, während du »arbeiten« wolltest. Und...

OPEN
ACCESS
EN
  • Kommunismus
  • Dialektik
Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
ABO EN
Diskurs

Kai van Eikels

Übung im kollektiven Zerstören

Wir verlassen uns fahrlässig darauf, dass das Ethische von woanders her kommen wird als aus einer politischen Praxis, die nur der parteigebundene Politikbetrieb oder der Aktivismus bietet und von der die Bevölkerungsmehrheit sich zumeist ausschließt. Panische Beschwörung christlicher Werte zeugt vom Grad der Verlegenheit diesbezüglich: Bitte irgendetwas, das die Leute zur Verantwortung bringt, egal, wie offenkundig eingebildet es auch sei! Das Abdriften in religiöse oder weltanschauliche Gesinnungsmoral verschleiert dabei bloß eine Wahrheit, die schon im Theater zu lernen wäre: Es gibt kein verantwortliches Publikum. Es gibt keine Verantwortung ohne konkrete Gelegenheit, eine Antwort zu formulieren, deren Auswirkungen den Status anerkannter Konsequenzen haben. Es gibt keinen demos, der Verantwortung trägt, ohne Partizipation an politischem Handeln.

OPEN
ACCESS
EN

Jean-Luc Nancy

Sexistenz

Kant sah im Sex den Zweck der Natur und die legitime Verdinglichung der Ehe­partner; Freud glaubte nicht an die Liebe als Mittel gegen den Furor der Zerstörung, doch erkannte er in der Fluchtlinie von Sex und Kunst einen Weg, dem Trieb seine Form zu geben und einen Zugang zum Sinn zu eröffnen. In seinem neuesten Buch umkreist Jean-Luc Nancy Eros und Trieb, Geschlecht und Lebensprinzip, die rätselhafte physische Rhythmik und deren Bezug zu Sprache und Tod.
  • Sexualität
  • Erotik
  • Philosophiegeschichte
  • Begehren
Wissen

Andreas L. Hofbauer

Joch des Seins

Nicht durch Natur und ihre Fährnisse wurde Domestizierung erzwungen und der ökonomische Schrein ermöglicht. Tempel- und Totenkult, Opferung und Verteilung des Fleisches – noch für Homer sind alle Schlachttiere hieria, heiliges Vieh – und die Einhegung der Wildheit produzieren symbolischen und soziokulturellen Wandel, der für sesshafte, nahrungsproduzierende Gemeinschaften zu Vektor und Motor wird. Nicht Schafe, Ziegen oder Rinder domestizierte man im Anfang, sondern das zoon logon echon selbst war es, das sich vor und unter dem selbstgeschaffenen Kult-Joch verneigte. Warum, wissen wir nicht. Darüber hinaus ist entscheidend, dass, anders als bei den Pflanzen, sich nur sehr wenige Tierarten domestizieren (zur Ressource machen) lassen und man diesen Vorgang nicht mit Zähmung verwechseln sollte. Als Epiphänomen entwickelt sich ökonomischer Sinn. Er transformiert sich vom möglichen Menschenopfer, zum Tieropfer, zu Fleischteilung, in der Frühzeit der »griechischen« Antike dann zu den obeloi (Bratspieße, versehen mit unterschiedlichen Verdickungen, die als Token für den Fleischsold der...

OPEN
ACCESS
EN
  • Anthropologie
  • Ethnologie
  • Ökonomisierung
  • Geld
  • Nomadentum

 

We like !