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Christian Marazzi: Sozialismus des Kapitals

Christian Marazzi

Sozialismus des Kapitals

Übersetzt von Thomas Atzert

Broschur, 160 Seiten

Zur Herrschaft der Finanzialisierung

Seit dem Zusammenbruch der Banken im Jahr 2008 scheint der Kapitalismus in eine Phase anhaltender Stagnation sowie geopolitischer und monetärer Instabilität eingetreten zu sein. Das Szenario, das sich vor unseren Augen abspielt, lässt an eine Art »Sozialismus des Kapitals« denken: Der Staat, der die Bedürfnisse der »Finanzsowjets« sichert, erlegt der Gesellschaft die Diktatur des Marktes auf.

Die hier versammelten Texte analysieren und kommentieren die ökonomischen Veränderungen der letzten zehn Jahre entlang von Symptomen, zentralen Akteuren und scheinbaren Randphänomenen. Die Finanzialisierung bildet nicht etwa eine parasitäre Abweichungsform des Kapitalismus, sondern die adäquate und perverse Form seines neuen Regimes. Weit entfernt von einer vereinfachenden oder moralistischen Darstellung der Krise, liest Christian Marazzi die gegenwärtigen Erschütterungen als tiefgreifende Transformationen des Politischen.

Inhalt
  • 7–26

    Der Sozialismus des Kapitals

  • 27–34

    Die Chimäre der Weltregierung

  • 35–66

    Die Amortisierung der Körper-Maschine

  • 67–74

    Aktien der Sprache

  • 75–102

  • 103–132

    Legasthenie und Ökonomie

  • 133–144

    Demokratie in Amerika

  • 145–156

    Beim nächsten Mal wieder der Markt

  • Postoperaismus
  • Kapitalismuskritik
  • Wirtschaft
  • Kapitalismus
  • Politik
  • Finanzkrise
  • Kognitives Kapital

»Interessante, auch streitbare Einsichten« Barbara Eisenmann,
SWR 2

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Christian Marazzi

Christian Marazzi

ist Ökonom und Politologe. Als Professor für Wirtschaftswissenschaften unterrichtet er an der Scuola Universitaria della Svizzera Italiana (Lugano). Er hat zahlreiche Bücher zu gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Themen veröffentlicht.

Weitere Texte von Christian Marazzi bei DIAPHANES

»Da die Marktwirtschaft das Prinzip der Souveränität und das der Göttlichkeit in sich vereint, zwingt sie zur ständigen Neudefinition der Regierungskunst.«

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