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Jean-Luc Nancy, Daniel Tyradellis: Was heißt uns Denken?

Jean-Luc Nancy, Daniel Tyradellis

Was heißt uns Denken?
Ein Gespräch

Klappenbroschur, 80 Seiten

PDF, 80 Seiten

Ein Gespräch zwischen zweien, die sich nicht sicher sind, ob sie schon denken

Der Begriff des Denkens zieht sich als emphatischer Begriff durch das Werk von Jean-Luc Nancy. Zugleich lehnt er es ab, sich selbst als »Denker« bezeichnen zu lassen. Denken ist für ihn stets mit einem »noch nicht« zu versehen. Anknüpfend an Heideggers berühmte Vorlesung »Was heißt Denken?« spricht Nancy in diesem Band mit dem Philosophen und Kurator Daniel Tyradellis über das, was Denken macht: über prägende Lektüren und einflussreiche Lehrer, über Misosophie und das Unerträgliche, über ästhetische Erfahrungen und ihre Medien. In Nähe und Abgrenzung zu Heidegger entsteht ein Bild des Denkens, das darum ringt, dem »uns« und dem »wir« Raum zu geben und das Mit-Sein als ontologische Kategorie zu fassen.

  • Denken
  • Ontologie
  • Heidegger
  • Gespräch

»Natürlich würde ich mich nicht als Denker bezeichnen lassen. Und niemand darf das, niemand kann das.«

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Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy

zählt zu den bedeutendsten Philosophen der Gegenwart. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Université Marc Bloch in Straßburg und hatte Gastprofessuren in Berkeley, Irvine, San Diego und Berlin inne. Sein vielfältiges Werk umfasst Arbeiten zur Ontologie der Gemeinschaft, Studien zur Metamorphose des Sinns und zu den Künsten, Abhandlungen zur Bildtheorie, aber auch zu politischen und religiösen Aspekten im Kontext aktueller Entwicklungen.

Weitere Texte von Jean-Luc Nancy bei DIAPHANES
Daniel Tyradellis

Daniel Tyradellis

ist Philosoph und Kurator. Er promovierte bei Friedrich Kittler mit einer Arbeit zu Phänomenologie und Mathematikgeschichte und war langjähriges Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs »Codierung von Gewalt im medialen Wandel« an der HU Berlin. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Medien und Denkweisen von Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Die »Pädagogik des Begriffs« versteht er als eine zentrale philosophische Aufgabe der Gegenwart und seine Ausstellungsprojekte als Experimente eines mit-teilenden Denkens im Raum, u.a. »10+5=Gott«, Jüdisches Museum Berlin 2004; »SCHMERZ«, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart/Berliner Medizinhistorisches Museum 2007; »Arbeit. Sinn und Sorge«, Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2009/10; »WUNDER«, Deichtorhallen Hamburg 2011/12.

Weitere Texte von Daniel Tyradellis bei DIAPHANES

»Was man mit dem Virus der Philosophie oder des Denkens empfängt, ist wenn nicht ein Wissen, so doch eine Ahnung, dass es immer noch etwas mehr zu öffnen gibt.«

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