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Marietta Kesting, Maria Muhle, ...: Vorwort
Vorwort
(S. 9 – 11)
  • Zeitgenössische Kunst
  • Gegenwartskunst
  • Ökologie
  • Medienökologie
  • Technik

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Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch

Marietta Kesting

ist seit April 2016 Juniorprofessorin für Medientheorieam cx centrum für interdisziplinäre studien an der Akademie für Bildende Künste München. Sie studierte Visual Arts am Bennington College, Vermont (USA), und Kultur- und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben ihren wissenschaftlichen Beiträgen produzierte sie auch Film- und Foto-Arbeiten (Film Sunny Land, Berlinale Forum 2010). Aus dieser Zeit stammt die Publikation Sun Tropes. Sun City and (Post-)Apartheid Culture in South Africa (2009). Seit 2004 ist sie Teil der kollektiven Publikationsplattform b_books in Berlin. Ihre Dissertation Affective Images of Post- Apartheid. Documentary Perspectives on Migration, Xenophobia and Gender in South African Film and Photography (2015) wurde von der DFG gefördert und für den Humboldt-Preis nominiert. Von 2014 bis 2016 war Kesting wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster Bild|Wissen|Gestaltung und arbeitete zur »Visualisierung des Grenzraums Europa«. Von 2015 bis 2018 war sie Post-Doc an der Universität für angewandte Kunst, Wien, im FWF-Projekt »A Matter of Historicity. Material Practices in Audiovisual Art«. Sie schreibt u.a. für Texte zur Kunst, Social Dynamics und fkw Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Zuletzt erschien von ihr »Changing Visual Politics in South Africa« in: A. Graefer, Media and the Politics of Offence (2019).

Weitere Texte von Marietta Kesting bei DIAPHANES

Maria Muhle

ist Professorin für Philosophie | Ästhetische Theorie an der Akademie der Bildenden Künste München und Begründerin des August Verlags Berlin. Sie ist Mitglied der DFG-Forschergruppe »Medien und Mimesis«, P.I. am IDK Mimesis der LMU München und war im Frühjahr 2018 Fellow an der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz der FU Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Ästhetik, Medienphilosophie, Mimesis, Strategien des Reenactment und Biopolitik. Veröffentlichungen (u.a.): Black Box Leben (Hg. zus. m. Ch. Voss, 2017); »Mimesis und Aisthesis. Realismus und Geschichte bei Auerbach und Rancière«, in: Joseph Vogl, Veronika Thanner, Dorothea Walzer (Hg.), Die Wirklichkeit des Realismus (2018); »›Beweis zu nichts‹. Marcel Odenbachs Geschichtsbilder«, in: Marcel Odenbach. Beweis zu nichts, Kunsthalle Wien 2018 und »Praktiken des Inkarnierens. Nachstellen, Verkörpern, Einverleiben«, in: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung (2017).

Weitere Texte von Maria Muhle bei DIAPHANES

Jenny Nachtigall

ist seit 2019 Vertretungsprofessorin für Kunsttheorie und -geschichte an der Städelschule in Frankfurt. Sie studierte Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Philosophie in London und Lüneburg (2005–2010). Von 2014 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Philosophie | Ästhetische Theorie der Akademie der Bildenden Künste München. Kuratorische Assistenz an der Tate Modern, London (2010–2011) sowie Lehrtätigkeiten an der Humboldt Universität zu Berlin und dem Art History Department des University College London (UCL), an dem sie 2016 promovierte. Sie lehrt und forscht zu moderner und Gegenwartskunst, zu Massenkultur, Form- und Medientheorien und arbeitet derzeit zur Rolle von Vitalismen in Kunst und Theorie seit 1900. Gemeinsam mit Dorothea Walzer realisierte sie 2013/14 das Projekt »art and(re)production« (HU Berlin/UCL) und 2017 zusammen mit Manuela Ammer, Eva Birkenstock, Kerstin Stakemeier und Stephanie Weber das Ausstellungs- und Magazinformat »Klassensprachen«. Zuletzt erschienen ist u.a. »The Modern Subject, a Dead Form Living. On the Aesthetics of (a Fractured) Vitalism« (2019, in: Post-Apocalyptic Self-Reflection, Hg.Tanja Widmann, Laura Preston), »Vitalismus/Lebendige Form« (2018, in Neolithische Kindheit. Kunst in einer falschen Gegenwart, ca. 1930, Hg. Anselm Franke, Tom Holert) und Klassensprachen – Written Praxis (2017, hrsg. zus. mit Manuela Ammer, Eva Birkenstock, Kerstin Stakemeier, Stephanie Weber). Sie schreibt u.a. für Artforum und Texte zur Kunst.
Weitere Texte von Jenny Nachtigall bei DIAPHANES

Susanne Witzgall

ist seit 2011 wissenschaftliche Leiterin des vom BMBF geförderten cx centrum für interdisziplinäre studien an der Akademie der Bildenden Künste München. Sie studierte Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Psychologie und Kunstpädagogik an der Ludwig- Maximilians-Universität München und der Universität Stuttgart, wo sie 2001 promovierte. Von 2003 bis 2011 lehrte sie am Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste München und im Sommersemester 2013 an der Newcastle University. Darüber hinaus war sie als freie Kuratorin und von 1995 bis 2002 als Kuratorin am Deutschen Museum Bonn und Deutschen Museum, München, tätig. Sie ist unter anderem Kuratorin bzw. Kokuratorin der Ausstellungen: Art & Brain II (1997/1998), Das zweite Gesicht (2002), Say it isn’t so (2007), (Re)designing nature (2010/2011) sowie Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher und Aufsätze zur zeitgenössischen Kunst, zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft, dem Wissen der Kunst und zu Themen aktueller interdisziplinärer Diskurse. Hierzu zählen ihre Monographie Kunst nach der Wissenschaft (2003) sowie New Mobility Regimes in Art and Social Sciences (mit Gerlinde Vogl und Sven Kesselring, 2013).

Weitere Texte von Susanne Witzgall bei DIAPHANES
Marietta Kesting (Hg.), Maria Muhle (Hg.), ...: Hybride Ökologien

Der Begriff der Ökologie ist nicht nur in aktuellen Debatten um den Klimawandel zentral, sondern zieht sich auch quer durch künstlerische, geistes-, sozial- und technikwissenschaftliche Diskurse. In seiner gegenwärtigen Neufassung bezieht er sich auf mehr­dimensionale und multidirektionale Verbindungen und Wechselwirkungen von lebendigen Vollzügen, technischen und medialen Praktiken, d.h. auf die komplexen Relationen von menschlichen und nichtmenschlichen AkteurInnen.
Das Buch versteht Ökologie als einen problematischen Begriff. Seine Multivalenz eröffnet neue Handlungsfelder, wirft in seiner Offenheit und vielseitigen Einsetzbarkeit aber auch Fragen auf, die nicht zuletzt seine Genealogie betreffen. Die interdisziplinären ­Beiträge untersuchen vor diesem Hintergrund, welche politischen und sozialen Effekte ein Umdenken von Gemeinschaft in ökologischer Hinsicht zeitigt und welche Konsequenzen der gegenwärtige Ökologiebegriff insbesondere für künstlerische und ­gestalterische Praktiken nach sich zieht.
Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis des fünften Jahresprogramms des cx centrum für interdisziplinäre studien, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Philosophie | Ästhetische Theorie der Akademie der Bildenden Künste München konzipiert wurde.

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