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Magdalena Marszałek (Hg.), Dieter Mersch (Hg.): Seien wir realistisch

Magdalena Marszałek (Hg.), Dieter Mersch (Hg.)

Seien wir realistisch
Neue Realismen und Dokumentarismen in Philosophie und Kunst

Broschur, 400 Seiten

PDF, 400 Seiten

Dokumentarische Kunstpraktiken haben derzeit Hochkonjunktur, ob in Fotografie, Film, Theater, performativen Kunstexperimenten oder Literatur. Über einen »neuen Realismus« wird in der Philosophie ebenso wie in der künstlerischen Produktion diskutiert. Ein postkonstruktivistischer Realismus misstraut der Repräsentation, weiß um die Gemachtheit der Darstellung und will auf die Selbstreflexivität künstlerischer Praktiken nicht verzichten. Doch weder ist den gegenwärtigen Realismen das Begehren nach unmittelbarer Wirklichkeitserfahrung fremd, noch verzichten sie auf Wirklichkeitskritik und politische Intervention. Immer wieder geht es um die Herstellung einer Berührung mit Wirklichkeit und einer Wirklichkeit der Berührung, des Affekts – in der Einflechtung des ›Rohmaterials‹ ins Artefakt, der Restitution einer Erfahrung im Reenactment oder der Arbeit mit Zeugen und ›Experten des Alltags‹ in Film und Theater.

Inhalt
  • Realismus
  • Ästhetik
  • Wissensproduktion
  • Kunsttheorie
  • Dokumentarfilm
  • Wirksamkeit
  • Reenactment
  • Spekulativer Realismus
  • Das Reale
  • Zeugenschaft
  • Dokumentarismus
  • materialist turn
  • Künstlerische Praxis
  • Denkt Kunst

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Deutsch

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Dieter Mersch

Dieter Mersch

studierte Mathematik und Philosophie in Köln, Bochum, Darmstadt. 2004 wurde er Professor für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam. Seit 2013 ist er Leiter des Instituts für Theorie an der ZHdK Zürich. Dieter Mersch war Gastprofessor in Chicago, Budapest und Luzern, Fellow am IKKM Weimar und an der ZHdK Zürich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienphilosophie, Ästhetik und Kunsttheorie, Semiotik, Hermeneutik, Poststrukturalismus sowie Philosophie des Bildes und der Sprache.

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