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Eliana Hernández-Pachón: Schwebende Gewässer

Eliana Hernández-Pachón

Schwebende Gewässer

Übersetzt von Rike Bolte

Mit einem Vorwort von Priya Basil

80 Seiten

Erscheint am 08.09.2026

EN

Über die Kraft der Pflanzen

Schwebende Gewässer ist ein poetischer Essay, der vier Objekte aus Pflanzenfasern miteinander verbindet: ein aus Schilf geflochtenes Todesfloß, das an der falschen Stelle an Land gespült wurde. Das goldene Muisca-Floß, welches die Legende von El Dorado heraufbeschwört. Amazonische Flöten aus Palmen, die nur von Männern gesehen werden dürfen. Und ein dünnes Blatt Papier, das für Aufzeichnungen im Museum verwendet wird. 

Hernández-Pachón erkundet die verschiedenen Welten dieser Objekte. In etlichen Stimmen, solo und im Chor, erzählt sie, was Pflanzen enthüllen – und was sie verbergen. Sie fragt, was es bedeutet, zu besitzen, zu bewahren, loszulassen.

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Eliana Hernández-Pachón

Eliana Hernández-Pachón wurde in Bogotá, Kolumbien, geboren. Ihr erstes Buch, La Mata, ist das schmerzhafte Werk einer historischen Aufarbeitung: es erinnert an das Massaker im Dorf El Salado im Jahr 2000 und die Tragödie der Massenmorde in Kolumbien. Das Buch wurde 2020 mit dem Nationalen Poesiepreis Kolumbiens ausgezeichnet. Hernández-Pachón ist die jüngste Dichterin, die jemals so geehrt wurde. Sie ist Teil des Poesie-Kollektivs Como un lugar, das einen Verlag in Buenos Aires betreibt und Literaturfestivals in New York und Lateinamerika organisiert. Sie lebt in Brooklyn, New York.
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