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News + Veranstaltungen

Exhibition: On Series, Scenes and Sequences – FEATURE Yves Netzhammer

16.08.2017 – 03.09.2017

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Yves Netzhammer: Buchvernissage und Artist’s Talk

22.08.2017, 18:30

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

Buchpremiere: »Glas« von Luís Quintais mit Mário Gomes

27.06.2017, 19:00

Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin
Deutschland

I remember…

Stephen Barber, 24.03.2017

I remember during the frozen Tokyo winter of 1997: I took long walks in the dead of night through the...

Ich erinnere mich…

Discoteca Flaming Star, 24.03.2017

Ich erinnere mich an gewellte goldene Kornfelder.

Ich erinnere mich an mich; in der ­Peripherie des Bildes.

Ich erinnere mich an die...

Je me souviens…

Jean-Luc Nancy, 24.03.2017

Je me souviens de l’étymologie du mot « souvenir ». En latin impérial subvenit mihi ­signifiait : « il me...

Kolumnen
  • Oulipo & Co.

    3 Robben, 82 Affen, 20 Papageien, 15 Katzen, 32 Hunde, 63 Vorführer und ihre zehn Wagen sind von Versailles Richtung Saint-Cyr umgeleitet worden.

  • FIKTIONARIUM

    FIKTIONARIUM

    Nicht im Dienste irgendeines Wissens oder Spekulierens will dieses fortlaufende Register Eintragungen über Vorstellbares ansammeln: Namen, Objekte, Phänomene, Singularitäten.

  • Barbara Basting<br>Der Algorithmus und ich

    Barbara Basting
    Der Algorithmus und ich

    Der Post, den ich hiermit teile, hat mich leicht verstört: »Barbara ist Facebook vor 6 Jahren beigetreten«!

  • NO W HERE

    NO W HERE

    NO W HERE  ist eine Doppelseite in der Mitte von DIAPHANES, eine Carte Blanche für Künstler, Autoren, Denker, einen Leerraum zu wenden und eine Atempause zu markieren.

Magazin Spezial
Magazin Spezial

Mário Gomes

Über literarische Sprengkraft

Kaum etwas setzt schneller Rost an als Kriegsgerät und Literatur. Da nützt weder Pflege noch Wartung, am besten ist es, man lässt das Material einrosten und rüstet derweil am anderen Ende nach, erweitert Bestände, feilt an Technologien und poliert vor allem die Oberflächen auf Hochglanz, bzw. man nimmt den einfachen Weg und lässt eine Glanzschicht auftragen – einen feinen, seidenen Film –, denn so geht das heutzutage: man trägt auf. Dieser chemische Glanz der Panzer und Bücher kommt von der Sprühdose. Er hält allerdings nicht lange, sondern schwindet, sobald das Auge sich abwendet, und das Auge wendet sich schnell ab. Wo der Blick dann aber als nächstes hin eilt, glitzert und funkelt es wieder: bei jeder Militärparade wie bei jeder Buchmesse.

Dieser Glanz ist jedoch bei weitem nicht das einzige, was Krieg und Literatur verbindet. Ihre Verknüpfungen sind vielfältig und verworren. Wo Gewalt aufhört und das Schriftzeichen anfängt, ist selten klar,...

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Part Dieu. The Painting of Francisco Sierra
Part Dieu. The Painting of Francisco Sierra

Michael Heitz

Another New God in Parts

You have to imagine Francisco Sierra as a cheerful painter. Not only do his A Self Portrait, from 2005, and the series ExBolígrafo, from 2005/06, suggest this but also his jocularly gloomy alternation between photo- and sur-realist visual gesture along with a highly idiosyncratic selection of subject matter. This is so remarkable that the viewer sets out on a frequently convoluted reversed trail along the process of painterly image-making in order to look for motifs in the sense of motivation—not... ABO
  • Malerei
  • Motiv
  • Ikonographie
  • Gott

Mike Wilson

Rockabilly

Rockabilly fing an zu graben, spät in einer Frühlingsnacht, mit einer rostigen Schaufel, im Hintergarten seines Hauses. Alles hatte einige Stunden vorher begonnen, es dämmerte, die Fenster in der Nachbarschaft erhellten sich nach und nach und das Rot am Horizont zerfloss. In einigen Häusern flackerten Fernseher, in anderen versammelten sich die Familien um den Abendtisch. Rockabilly hatte weder Familie noch Fernseher, er kniete im Wohnzimmer im Schein einer schwachen Glühbirne auf einem Haufen alter Zeitungen, seine ölverschmierten Finger nahmen ein... ABO
Lawless: Clouds Reprise
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Ute Holl

The Moses Complex

The Moses complex derives its actuality from recalling the emergence of cultures as fields of mutually engendering relationships. From the perspective of media studies, which is a science of differential relationships between materialities and immaterialities, noises and messages, channels and signals, apparatuses and perceptions, the relationship to God or gods turns out to be one between people and their systems of thought. So media studies argues against fundamentalism, whether ontological, anthropological, or technicistic. The figure of Moses is a decisive node...
  • Jean-Marie Straub
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Elena Esposito

Jede Gegenwart hat ihre Zukunft

Könnte die Zukunft nicht gegenwärtig sein? Wie und wo? Wenn wir kurz darüber nachdenken, sehen wir sofort, dass die Zu­kunft immer nur in der Gegenwart und nirgendwo sonst existiert, aber als etwas, das es (noch) nicht gibt.
 Die Realität der Zukunft (wie die der Vergangenheit) ist diejenige eines Horizonts der Gegenwart. Im aktuellen Zeitpunkt (der einzige, der existiert und vollständig real ist) projizieren wir rückwärts und vorwärts die Horizonte der Vergangenheit und der Zukunft: das, was wir erinnern, und das, was wir erwarten; die Vergangenheit, die es nicht mehr gibt, und die Zukunft, die noch nicht da ist – die aber beide für den Sinn der Gegenwart unabdingbar sind. Wie alle Horizonte zieht sich die Zukunft in die Ferne, je näher wir uns nähern, indem sie vorwärts rückt und unerreichbar bleibt. Sie bleibt immer nichtgegenwärtig.


Die Zukunft ist nie gegenwärtig, existiert aber nur in der Gegenwart – als ihre Projektion. Wenn...

  • Utopie
  • Künstlerische Praxis
  • Zukunft
Diskurs

Chantal Mouffe

Counter-Hegemonic Struggle and Agonistic Practices


In recent years we have witnessed an incredible acceleration in the process of commodification in the field of culture. With the development of the culture industries, the worst nightmares of Horkheimer and Adorno seem to have been realized. Indeed, some theorists claim that, through our dependence on the entertainments corporations, we have become totally subjugated to the control of capital and that we cannot even imagine modes of resistances. Aesthetics, they say, has been so completely harnessed towards the development of a hedonistic culture that there is no space left for a subversive experience – not even in art.


Were this to be true, we would have to conclude that there is no alternative to the present post-political world. The current hegemonic form of neoliberal globalization would constitute our only horizon and we would have to abandon the hope of fostering the agonistic democracy that I have been advocating in my work....

  • Kunst
  • Gegenwartskunst
  • Gemeinschaft
  • Aktivismus
  • Politik
Fragility is the only thing I really know about me
Fragility is the only thing I really know about me

Claire Denis

“Fragility is the only thing I really know about me”

I am not a very balanced person. I am fragile and sad – almost as described in Triste Tropiques by Claude Lévi-Strauss. I feel both those adjectives, I grew up with them. I was aware of my fragility even when I was very young – a baby, learning to walk, living somewhere in Africa and already feeling that the number of white persons was very small compared to the number of black persons and also noticing that most of the... ABO
  • Subjektivität
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Wissenschaft

Jacques Rancière

« L’appréciation esthétique d’une forme est sans concept. »

Qu’entendre par l’invocation d’une « esthétique de la connaissance » ? Manifestement il ne s’agit pas de dire que les formes de la connaissance devraient s’adjoindre une dimension esthétique. L’expression présuppose qu’une telle dimension n’a pas à être ajoutée, comme un ornement supplémentaire, qu’elle est là de toute façon comme une donnée immanente de la connaissance. Reste à voir ce que cela implique. La thèse que je voudrais présenter est simple : parler d’une dimension esthétique de la connaissance, c’est parler d’une dimension d’ignorance qui divise l’idée même et la pratique de la connaissance. 


Cette proposition implique évidemment une thèse préalable quant à ce qu’ « esthétique » veut dire. La thèse est la suivante : l’esthétique n’est pas la théorie du beau ou de l’art, elle n’est pas non plus la théorie de la sensibilité. Esthétique est un concept historiquement déterminé qui désigne un régime spécifique de visibilité et d’intelligibilité de l’art, qui s’inscrit dans une reconfiguration...

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  • Alain Badiou
  • Kunst
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  • Ästhetik
Wissenschaft
“Identity, fragile, gives way to identity”

Kerstin Stakemeier

“Identity, fragile, gives way to identity”

  • Kathy Acker
  • Emanzipation
  • Subjektivierung
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