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Kunst

Angewandte Gesellschaftskunst
Angewandte Gesellschaftskunst

Artur Żmijewski, Sandra Frimmel (Hg.), ...

Kunst als Alibi

Hat die moderne Kunst irgendwelche sichtbaren gesellschaftlichen Folgen? Kann man die Effekte künstlerischen Wirkens sehen oder verifizieren? Hat die Kunst noch eine andere politische Bedeutung, als der Prügelknabe für Populisten zu sein? Kann man mit der Kunst diskutieren, und lohnt sich das noch? Und vor allem: Was führte dazu, dass solche Fragen heute mit einem Anschlag auf ihr Wesen gleichgesetzt werden? Die Kunst strebte seit Langem danach, Autonomie zu erlangen und sich von allem zu befreien, was sie für andere Zwecke...
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Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

Jelili Atiku, Damian Christinger

Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

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Ein Roadtrip ohne Road

Mário Gomes

Ein Roadtrip ohne Road

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News + Veranstaltungen

Buchvernissage: Performance Chronik Basel (1987–2006)

13.11.2017, 18:00

Kunsthaus KuLe
Auguststrasse 10
10117 Berlin
Deutschland

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Dauerausstellung »Gesichtsüberwachungsschnecken« von Yves Netzhammer

05.09.2017 – 05.09.2018

U-Bahn-Station Altes Landgut (U1)
1100 Wien
Österreich

 

 

Jede Nummer eine Art Meta-Collage
Jede Nummer eine Art Meta-Collage

Stefan Zweifel

Georges Bataille. Geschichten des Auges

Abgehackte Rinderfüße vor Schlachthöfen, gewaltige Blutstriemen am Boden, hingepinselt nicht von Francis Bacon, sondern von anonymen Metzgergesellen, dann große Zehen von Menschen, die unsere verdrängte Unbeholfenheit und Hässlichkeit zeigen sollten, oder ersterbende Fliegen, die als dunkle Wolke des Todes auf Klebepapier wimmeln, zwischen all diesen fotografischen Ekelerregungskunststücken tauchte in der siebten Nummer der Zeitschrift »Documents« 1929 auch die Fotografie einer seltsam geformten Manuskriptrolle auf: die »120 Tage von Sodom«, jene schauerlichste Abrechnung mit dem Projekt der Aufklärung, die der Marquis...
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Aktuelle Texte

Karen Barad

When two hands touch, how close are they?

When two hands touch, there is a sensuality of the flesh, an exchange of warmth, a feeling of pressure, of presence, a proximity of otherness that brings the other nearly as close as oneself. Perhaps closer. And if the two hands belong to one person, might this not enliven an uncanny sense of the otherness of the self, a literal holding oneself at a distance in the sensation of contact, the greeting of the stranger within? So much happens in a touch: an infinity of others – other beings, other spaces, other times – are aroused.

When two hands touch, how close are they? What is the measure of closeness? Which disciplinary knowledge formations, political parties, religious and cultural traditions, infectious disease authorities, immigration officials, and policy makers do not have a stake in, if not a measured answer to, this question? When touch is at issue, nearly everyone’s hair stands...

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Aktuelle Texte

James Elkins

Ruedi Widmer im Gespräch mit James Elkins

James Elkins Es gibt eine Anzahl sehr interessanter Theorien zur Rolle des Bildes als Argument, die teils bis zu den Anfängen des Modernismus zurückreichen. Zu den Fragen, die mich in der Auseinandersetzung damit leiten, gehört zum Beispiel: Ist es möglich, dass das Werk eines Künstlers, auch wenn er nicht so wie Godard arbeitet, einen Korpus der Kritik repräsentiert? Hierfür braucht es eine Konzeptualisierung in der Frage, wie Bilder in Argumenten oder Argumente in Bildern eine Rolle spielen können. […] 


Ruedi Widmer Ich denke, dass Kunstgeschichte noch in einer weiteren Form »geschrieben« werden kann. Ich meine damit die Auswahl oder Bewertung von Kunst als bedeutende Kunst, die in der Gegenwart beginnt, indem sich beispielsweise wichtige Sammler und Kuratoren, vielleicht auch Kritiker, auf die Bedeutung bestimmter Entwicklungen, Künstler und Werke einigen.


James Elkins Sie meinen die institutionelle Macht, aus der sich die Festlegung des Kanons ergibt.


Ruedi Widmer Ich würde sogar sagen, dass sich...

ABO
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