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Kunst

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Kann es eine Gesellschaft ohne Feier geben oder Die kritische Frage des Theaters

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.? Versinkt es im Chaos? Als »Zeremonie aller Zeremonien« oder als »Feier aller Feiern« bestimmt Alain Badiou das Theater in einer kurzen philosophischen Abhandlung, die den Titel Rhapsodie für das Theater trägt und die 1990 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Denn das Theater macht den Staat sichtbar, zeigt nicht die Revolution. Es handelt von dem Bewußtsein, das in einem bestimmten Stand oder Zustand der Politik erlangt wird, erklärt den Stand der Dinge, ist die...
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Eric Baudelaire

A for Anomie

A for Anomie

The idea that terrorism and other forms of political violence are directly related to strains caused by strongly held grievances has been one of the most common explanations to date and can be traced to a diverse set of theoretical concepts including relative deprivation, social disorganization, breakdown, tension, and anomie. Merton (1938) identifies anomie as a cultural condition of frustration, in which values regarding goals and how to achieve them conflict with limitations on the means of achievement.

Gary LaFree and Laura Dugan, “Research on Terrorism and Countering Terrorism”, Crime and Justice, Vol. 38, No. 1, 2009.

 

B for Block or Blocked

If terrorism in each of its expressions can be considered an indicator of the existence of a political block (of an impossibility of reacting if one wishes to react differently), this influences its real ability to modify the situation. Terrorism has been historically more successful when it was not...

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Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

Jelili Atiku, Damian Christinger

Mama Say Make I Dey Go, She Dey My Back

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Exhibition: On Series, Scenes and Sequences – FEATURE Yves Netzhammer

16.08.2017 – 03.09.2017

ETH Zürich Graphische Sammlung
Rämistrasse 101
8092 Zürich
Schweiz

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Yves Netzhammer: Buchvernissage und Artist’s Talk

22.08.2017, 18:30

ETH Zürich Graphische Sammlung
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Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Neuerscheinungen
Simon Critchley: Gedächtnistheater
Kerstin Stakemeier (Hg.), Susanne Witzgall (Hg.): The Present of the Future
Isabelle Graw: Die Liebe zur Malerei
Rolf Bossart, Milo Rau: Wiederholung und Ekstase

 

 

Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen
Die Dinge nicht nur dar­stellen, in sie eingreifen

Milo Rau, Andreas Tobler

Die Wirklichkeit vor das Tribunal der Kunst zerren

Wie vielfältig die künstlerischen Zugänge zum Realen im Theater Milo Raus auch sind, lassen sie jedoch eine ›Signatur‹ erkennen, die seine Projekte von anderen gegenwärtigen ›Dokumentarismen‹ im Theater unterscheidet, etwa von der dokumentarischen Collage-Technik Hans-Werner Kroesingers oder von Rimini Protokolls Theater der ›Experten des Alltags‹. Was ist es aber, woran man Milo Raus Theater erkennt? Es ließe sich als einen Überschuss bezeichnen: Dieser entsteht, wenn durch die Intensität der Vorbereitung und der Arbeit mit den Darstellern – Laien und professionellen...
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Bice Curiger

Pipilotti Rist definiert den neuen Weltmittelpunkt

Die Kamera saust und fliegt wie ein Vogel die Fassade rauf und wieder runter, um dann in einem Close-up auf Pipilotti Rists Gesicht zu landen. Dieses faltet sich an der Scheibe unter ständiger Bewegung immer wieder neu zu Furcht erregenden Wülsten. Lippen zerdrücken sich und wuchern als rosa Geschwür, die Nase flutscht nur so weg oder wächst an zum Schweinerüssel, während der Hals, die Backen als einzige modellierbare, quellende Masse sich mit grünen und roten Schminkresten verrühren. Die Haut brennt allein vom Zusehen ob der furiosen Reibungsenergie, die sich zwischen Scheibe und Körper entäußert. Immer wieder werden die groß sich öffnenden Augen der Künstlerin sichtbar, und einer ihrer klaren, zuweilen koketten, fordernden Blicke an die Betrachter durchdringt das Glas und damit den Bildschirm auf dem Gebäude am Platz der Plätze der Neuen Welt. 


An diesem Ort erfährt nicht jeder Eingriff eine besondere Aufladung. Doch Pipilotti Rist spielt hier als schöne...

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Stephen Frosh

We are always part of an and and a between.

As it happens, in relation to questions of fragile identities, I think these are very useful words. One issue that has been confronted in recent discussions of identity has been whether it is singular or plural and if the latter, which is the predominant critical view, what kind of plurality is being evoked by the term? Specifically, are we talking about something that is fragmented or something that is multiple? Is the human subject notionally one, but through exposure to forces of various kinds, ranging from the excessive competing demands of post-modernity through to devastating trauma, it becomes a split subject? Or does the multiplicity of selves and identities (to run the terms together for a moment) reflect the simple reality of life – we are multiple beings, and our task is to do something with this multiplicity, not to wish it gone? It is this position that I would...

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