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Literatur

La molle et voluptueuse décadence du lieu
 La molle et voluptueuse décadence du lieu

Bruce Bégout

L’homme de Venise

Je ne parlerai pas ici de mon métier. Je pratique l’urbex depuis plus de vingt ans et mon blog est le plus consulté sur la toile. J’y ai compilé des centaines de visites sur des sites oubliés, décrit des lieux abandonnés aux quatre coins du monde (tunnels, bases sous-marine, parcs d’attraction, asiles, usines, etc.) narré mes aventures dans ces endroits insolites et reculés qui exercent une grande fascination sur l’imagination moderne. Tout le monde connaît mon nom – un pseudonyme...
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Ein Roadtrip ohne Road

Mário Gomes

Ein Roadtrip ohne Road

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Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

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Stephen Barber

Twenty-four hours in state of unconsciousness

Now the dead will no longer be buried, now this spectral city will become the site for execrations and lamentations, now time itself will disintegrate and void itself, now human bodies will expectorate fury and envision their own transformation or negation, now infinite and untold catastrophes are imminently on their way —ready to cross the bridge over the river Aire and engulf us all — in this winter of discontent, just beginning at this dead-of-night ­instant before midnight, North-Sea ice-particles already crackling in the air and the last summer long-over, the final moment of my seventeenth birthday, so we have to go, the devil is at our heels… And now we’re running at full-tilt through the centre of the city, across the square beneath the Purbeck-marble edifice of the Queen’s ­Hotel, down towards the dark arches under the railway tracks, the illuminated sky shaking, the air fissured with beating cacophony,...

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The limp, voluptuous decadence of the place

Bruce Bégout

The limp, voluptuous decadence of the place

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Born too late to see the war, too soon to forget it.
Born too late to see the war, too soon to forget it.

Reiner Schürmann

Origins

"This is a book about the power that a past War holds over a German growing up in the 1950s and 1960s: born too late to see that war and too early to forget it. The narrative shows how painfully public events — the shadows, rather, of events gone by — intrude upon a life and shape it. The English translation appears at a moment when most of the key issues have radically changed. Germany has signed what amounts to a...
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Joseph Mitchell

»Der beste Reporter, der je für den New Yorker schrieb«

Der umtriebigste aller Calypsosänger ist ein Mann, der sich Wilmoth Houdini nennt. Er hat Trinidad vor ein paar Jahren verlassen und sich als Schmierer auf einem Frachtschiff seine Passage nach New York verdient. Gelegentlich kehrt er zu einem längeren Besuch nach Trinidad zurück, wo er seinen Unterhalt mit Auftritten als »The Calypso King of New York« in den Lichtspielhäusern von Port of Spain bestreitet. Die meiste Zeit lebt er jedoch in einem möblierten Zimmer in der 114th Street West in Harlem, wo es eine große Kolonie von Einwanderern aus Trinidad gibt. In seinem Pass steht der Name Edgar Leon Sinclair, aber in Harlem heißt er nur Mr. Houdini. Zu diesem Namen wurde er durch einen Fortsetzungsfilm über den Zauberer Houdini angeregt, den er 1916 gesehen hat. Er war der erste Calypsosänger, der Schallplatten aufgenommen hat. Von den mehr als eintausend Liedern, die er geschrieben hat, wurden mittlerweile etwa sechshundert auf Schallplatte...

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Georges Perec

Fragmente einer nächtlichen Biographie

Ich hatte jedes Mal das Gefühl, dass ich mit einer zauberhaften Leichtigkeit das einfing, was der eigentliche Stoff des Traums gewesen ist, dieses zugleich verschwommene und hartnäckige, nicht greifbare und unmittelbare Etwas, das sich im Kreise drehte und unbeweglich war, dieses Abgleiten von Räumen, diese mit bloßem Auge erkennbaren Veränderungen, diese unwahrscheinlichen Architekturen. Selbst wenn ich mich durch die gerade wegen ihrer Strenge endgültig pervertierte schriftliche Fixierung für immer vom »Königsweg« ausschloss, den diese Träume hätten sein können, so scheint mir doch, dass ich mich im Mittelpunkt dieser »beunruhigenden Fremdheit« befand, die unsere Bilder der Nacht formt und gestaltet, im Mittelpunkt einer geradezu traumhaften Rhetorik, die mich alle möglichen Träume durcheilen ließ: schneidende Träume, Träume ohne Knochen, Träume, lang wie Romane, angefüllt mit verblüffenden Ereignissen, flüchtige Träume, versteinerte Träume.

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