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Jörg Sternagel: Pathos des Leibes

Jörg Sternagel

Pathos des Leibes
Phänomenologie ästhetischer Praxis

Broschur, 200 Seiten

PDF, 200 Seiten

Die Situation eines jeden Künstlers ist eine menschliche und damit leibgebundene: Auch Künstler bewegen sich in einem Gegenwartsfeld und gehen von dem aus, was sie aktuell vor sich und um sich sehen. Sie befinden sich im Bereich des Aktuellen, im Bereich der Dinge, mit denen sie praktisch umgehen. Ihre leibliche Situation konstituiert sich: das, was ihnen in ihrer aktuellen Situation begegnet, bekundet sich selbst als etwas Gewordenes. Die Welt tritt nicht von außen als bloße Ergänzung hinzu, sondern die Situation enthüllt sich selber als welthaft, insofern das, was im Hier und Jetzt begegnet, über sich hinaus verweist. Der Text fragt nach Aktualitäten des Leibes im künstlerischen Betätigen und Lernen, die sich mit Habitualitäten des Leibes verschränken, die Dichtern, Malern, Musikern wie Schauspielern zur Verfügung stehen, ihre Welt mit entstehen lassen und diese auch auf Papier, Leinwand, Tonträger, Bühne und Bildschirm bringen.

Inhalt
  • 7–22

    Sichtbarkeit, Sichtbarmachung, Unsichtbarkeit

  • 23–39

    Responsivität des Leibes

  • 41–54

    Der Blick des Dichters

  • 55–66

    Sujet, Komposition, Ausdruck

  • 67–77

    Das Band zwischen Fleisch und Idee

  • 79–92

    Bewegungsbilder und Zeit

  • 93–105

    Film-Philosophie

  • 107–119

    Etymologien des Films

  • 121–134

    Leiblichkeit im Film

  • 135–147

    Insistenz schauspielerischer Existenz

  • 149–160

    Maske, Gesicht, Antlitz

  • 161–181

    Pathos des Schauspielers

  • 183–190

    Spuren des Realen

  • 191–199

    Ethik der Ekstasis

  • 200

    Nachweise

  • Phänomenologie
  • Kunst
  • Künstler
  • Künstlerische Praxis
  • Leiblichkeit
  • Ding
  • Gewohnheit

Meine Sprache
Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Jörg Sternagel

ist Akademischer Mitarbeiter in der Europäischen Medienwissenschaft am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. Seine Forschungsschwerpunkte sind Theorien der Alterität und des Performativen, Bildlichkeit und Medialität, Philosophie der Responsivität sowie Schauspielkunst im Film.

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