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Werner Hamacher: Mit ohne Mit

Werner Hamacher

Mit ohne Mit

Broschur, 384 Seiten

Werner Hamachers Denken war stets ein solches in Relationen, Verhältnissen, Bezügen, Be­zie­hungen – und dies sowohl in der Dimension der Fülle wie der des Mangels. Präpositionen wie »hier«, »zwischen«, »mit«, »ohne« nehmen in seinen ­Schriften daher einen bedeutenden Raum ein. Die hier vorliegende Textsammlung trägt im Titel denn auch die doppelte Verschränkung eines »mit« in der ­Kopplung zu einem grundlegenden Mangel.


Der Band vereinigt bislang in deutscher Sprache noch unpublizierte Texte zu Denk­figuren u.a. von G.W.F. Hegel, Martin Heidegger, Emmanuel Levinas oder Jacques Derrida und zeugt von der großen Nähe zu Jean-Luc Nancy, dessen Denken des »Mit-Seins« Werner Hamacher hier in mehreren Texten einer ebenso genauen wie leidenschaftlichen Lektüre zuführt.

Mäandern – Ich liebe das Wort und die Bewegung. Und die Bewegung des Wortes. Die Bewegung des Insichzurück- und Aussichherausgehens, des ungeschlossenen Kreises, der Kurve, die sich in alle Richtungen fortsetzt, ihr Einfahren in eine Höhle, die erst durch die Bewegung dieser Kurve geöffnet wird, die Komplizierung von Außen und Innen; die Grenze in ihrer ›internen‹ Bewegung, immer nah bei sich selbst, während sie sich von sich entfernt. Die Mänaden. Ihr Tanz. An keinem Glied nicht trunken. Das Andern. Das Me andern, durch mehrere Sprachen.

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Deutsch

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Werner Hamacher

(1948–2017) war Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main sowie Global Distinguished Professor an der New York University.

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