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Marco Schibig: Köstliche Leichen

Marco Schibig

Köstliche Leichen

Gebunden, 48 Seiten

Ein Familienbuch höchst spezieller Geschöpfe

Das hier ist kein Kochbuch fernab veganer Gerichte und auch kein Polizeibericht mit Verhören zu düsteren Verbrechen. Vielmehr handelt es sich um ein Familienbuch höchst spezieller Geschöpfe, die einer einfachen Spielanordnung entstammen: Zwei oder mehr Zeichner teilen sich ein gefaltetes Blatt. Dabei darf keiner sehen, was die anderen schon gezeichnet haben. Was die merkwürdigen Wesen, die so entstehen, mit uns verbindet, ist ihr Geworfensein. Wie jede neue Kreatur, die auf der Erde ankommt, werden sie begafft, bestaunt, bewundert – und ein paar wenige werden gleich von Beginn an geliebt. Über die meisten aber wird gelacht. Dass sie als Leichen auf die Welt kommen, ist die Schuld einiger Surrealisten. Darauf kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden – und das wäre schon einer der Gründe, das Buch hier zu kaufen. Weitere finden sich in den köstlichen Dialogen rund um die Namen dieser Geschöpfe, vom Autor getreu aufgezeichnet.

  • Kindheit
  • Surrealismus
  • Gesicht
  • Name
  • Zeichnung

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Marco Schibig

Die seltsamen Bücher von Marco Schibig (*1955) werden von einem kleinen Kreis von Kennern geschätzt und gesammelt. Bisher hat er rund ein Dutzend Titel vorgelegt, unter anderem: Das Hasenalphabet, Lady Oonah, Never, Ever and the Bunny, Eins bis Zehn – zwei Kakadus, ein Kapitän und Street Photography Revisited. Die meisten davon sind frei von Bedeutungszwang, umso getreuer dem Nonsense verpflichtet. Dabei macht er in der Regel alles selber, den Text, die Zeichnungen, die Fotografien, und auch die Fadenheftung. Seit früher Jugend nutzt er jede freie Minute um sich als Zeichner, später auch als Autor, Fotograf und Sammler zu betätigen. Oder sein ich in Kontemplation zu versenken.
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