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Cristina Rivera Garza: Dem Messer die Klinge nehmen

Cristina Rivera Garza

Dem Messer die Klinge nehmen
Femizid in den Schlamm schreiben

Übersetzt von Johanna Schwering

Mit einem Vorwort von Priya Basil

80 Seiten

Erscheint am 08.09.2026

EN

Femizide sichtbar machen

Inspiriert von einem Geschichten-Messer (Story Knife) aus dem Walross-Elfenbein der Arktis schafft die mexikanische Schriftstellerin Cristina Rivera Garza eine facettenreiche Erzählung, die Fragen stellt: Woran wird erinnert? Und wie? Für wen?

Die flüchtigen Striche eines solchen Messers wurden traditionell von jungen Yupik-Mädchen in die Erde oder in den Schnee gezeichnet; ihre Geschichten verwehten oder zerrannen. Rivera Garza verbindet diese kraftvolle indigene Praxis mit der Dokumentation von Gewalt in partnerschaftlichen Beziehungen, Gewalt gegen Frauen – Geschichten, die oft genug verschwinden. Könnte ein Geschichten-Messer dabei helfen, diese Auslöschung rückgängig zu machen?

  • Gender
  • Feminismus
  • Archäologie
  • Körper
  • Gewalt
  • Restitution

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Cristina Rivera Garza

Cristina Rivera Garza wurde in Matamoros, Mexiko, geboren. Sie ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählt das Buch Lilianas unvergänglicher Sommer, ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2024. Grieving. Dispatches from a Wounded Country stand auf der Shortlist der National Book Critics Circle Awards 2021. El mal de la taiga erhielt 2018 den Shirley Jackson Award. Zu ihren Auszeichnungen zählen der José-Donoso-Preis für internationale Literatur (Chile, 2021) sowie der internationale Literaturpreis Alfonso Reyes von Nuevo León (Mexiko, 2021). Sie ist Inhaberin des Hugh Roy and Lillie Cranz Cullen Distinguished Chair und Gründerin des PhD-Programms für Kreatives Schreiben am Department of Hispanic Studies der University of Houston.
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