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EINHUNDERTTAUSEND WÖRTER SUCHEN EINEN AUTOR

50 Jahre nach Michel Foucaults visionärer Infragestellung der Vormachtstellung der Autorfunktion und angesichts einer sich rasant verändernden Schreib- und Lesekultur wurden international renommierte Autorinnen und Autoren zu einem spielerischen, höchst produktiven Experiment eingeladen: Unter der ebenso beliebigen wie strikten Beschränkung auf exakt 1000 Wörter einen Text in der Ich-Form zu verfassen. Ohne Nennung der Autorennamen werden die Texte in diversen Formaten publiziert und präsentiert. Ob fiktionale oder autofiktionale Erzählungen: Im besten Sinne große Literatur in kürzester Form.

 

Eine eigens konzipierten Fotoserie, fotografiert von Julian Roeder, begleitet das Projekt.

 

Das Projekt wird als Ausstellung präsentiert beim Festival »Authentizität und Feedback« vom 21. bis 24. November 2019.

 

http://100000words.net