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Wissenschaft

One plus one equals other

Dieter Mersch

Epistemologies of Aesthetics

We  identified ‘showing’—rather than ‘saying’—as the primary self-manifestation of the aesthetic. By ‘showing’ and ‘manifestation’ we do not mean expression, but exhibition and exposition. Wherever works work only with aisthēta and relevance is drawn from perceptions or things and their materiality—from every nuance of coloring, from the way in which objects are framed or combined, from the position of a detail, from the interval between two notes and their microtonal succession or arrhythmic placement, from any hesitation of physical feeling,...
  • Künstlerische Forschung
  • Diskursanalyse
  • Ästhetik
  • Epistemologie
  • Denkt Kunst
Elisabeth Bronfen

Con Artist Don Draper, the archetypical American hero

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Kerstin Stakemeier

“Identity, fragile, gives way to identity”

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Gareth A. Jones

Multiculturalism and the Embodiment of Fear

  • Multikulturalismus
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Neuerscheinungen

 

Themen
Elisabeth Bronfen

Televisuelle Imagination als Kulturkritik in »The Wire«

Früh in der ersten Staffel erklärt Marla, die Gattin von Cedric Daniels, die in der letzten Staffel zur Councilwoman gewählt wird: »If you don’t play, you can’t lose«. Genau diese Option aber ist nicht gegeben. Man kann nicht nicht spielen. Die aufklärerische Geste des von »The Wire« durchgeführten doppelten Blickes findet keinen Ausweg, ermöglicht lediglich eine neue Einstellung des Blicks. Als Antwort auf ein System, welches im Modus des Überwachens und Erzählens vollkommen entlarvt, nicht aber abgeschafft werden kann, liegt der Fokus auf dem singulären Individuum, welches widerständig im Alltag des war on drugs verharrt. Das Schachspiel drängt sich als übergreifende Denkfigur für »The Wire« deshalb auf, weil sich an diesem die Rhetorik des doppelten Blicks festmachen lässt: Einerseits wird unsere Aufmerksamkeit auf den Umstand gelenkt, dass in den Hierarchien des globalen Kapitalismus jeder seinen festen Platz einnimmt, sich an die Regeln der ihr oder ihm zugewiesenen ­­Position halten muss....

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  • Baltimore
Christian Marazzi

Wissensarbeit im kognitiven Kapitalismus

Die neue weltweite Gestalt des Wissenskapitalismus, die Inversion des Stroms der Direktinvestitionen, die Prekarisierung der Wissensarbeit in Industrieländern und die Vervielfachung neuer Silicon Valleys in Schwellenländern zwingen dazu, den Raum der politischen Neuzusammensetzung des Kognitariats neu zu definieren. Schon gleich freilich gilt es dabei den Gedanken eines Handelskonflikts zwischen Industrie- und Schwellenländern zu verwerfen, samt der entsprechenden nationalstaatlich-protektionistischen Vorstellungen.

Die Umkehrung der Investitionsströme, wie sie sich in den Jahren nach 2000 auf den Finanzmärkten durchgesetzt hat, spiegelt sich im ungeheuer schnellen Anwachsen des US-amerikanischen Haushalts- und Handelsbilanzdefizits ebenso wider wie in den steigenden Überschüssen der asiatischen Länder, so beispielsweise in China, wo angesichts eines anhaltend starken Stroms ausländischer Direktinvestitionen der Überschuss im Jahr 2004 fünf Prozent des BIP übersteigen sollte. Ein weiterer Effekt ist die Akkumulation von Währungsreserven in den asiatischen Staaten, Reserven, die von den Notenbanken dieser Länder dazu verwendet werden, die Abwertung des Dollar zu bremsen, indem sie US-Staatsanleihen...

  • Finanzkrise
  • Forschung
  • Bildungspolitik
  • Europa
  • Bologna-Prozess

 

On the distribution of bodies in space

Stefan Hölscher (Hg.), Gerald Siegmund (Hg.)

Dance, Politics & Co-Immunity

The past years have seen a re-emergence of the need to think about and conceptualise the arts in general and dance in particular in terms of the political. Developments in globalised neo-liberal capitalism and the changes it has produced in the social fabric seem to beg for a statement of some kind from the artistic field. What is more, these changes increasingly affect the production and reception of dance itself, thereby laying bare the ideological underpinnings of its claim for...
  • Performativität
  • Gemeinschaft
  • Körper
  • Globalisierung
  • Politik
Brian Massumi

Complexifying the Subject of Interest

We are enjoined to rational choice. We are taught that our freedom is one with the freedom of choice. We are told we become who we are by how we choose. We are assured that if we choose well, according to our own best interests, we will end up serving the interests of all. We are told that there is a mechanism in place to ensure this convergence between our interests and others’. Market is its name. Its “invisible hand” adjusts best choices to each other, its magic touch guided by the principle of competition. Competition weeds out suboptimal choices, selecting for efficiency. Efficiencies multiply each other, minimizing effort and maximizing profit for all. The market, we are further led to believe, is self-regulating. It has a natural inclination toward optimization. As political subjects, we are enjoined to vote, rationally, in its interests so that we may pursue our own,...

  • Homo oeconomicus
  • Neoliberalismuskritik
  • Krise
  • Affekte
  • Epistemologie
Barbara Hahn

Publish or perish?

Vor nicht allzu langer Zeit fiel mir ein Buch in die Hände, verfasst vom Inhaber einer wohldotierten Professur an einer deutschen Universität. Ein erstaunliches Buch. Ich bin mir sicher, dass niemand es gelesen, geschweige denn korrigiert hat, bevor es in den Druck ging. Fast auf jeder Seite die unglaublichsten Fehler; jede Fußnote folgte einer anderen Zitierweise. Ein Buch, geschrieben im tapferen Kampf gegen die deutsche Sprache. Muss ich hinzufügen, dass der Verfasser/die Verfasserin Deutsche Literatur lehrt?

Deutsche Wissenschaftsverlage glauben nicht an peer reviews. Gedruckt wird, wofür ein Druckkostenzuschuss zur Verfügung steht. Auch angesehene Verlage haben längst kein Lektorat mehr. Oft wird nicht einmal mehr zusammen mit dem Autor Korrektur gelesen. Die Bücher, die bei diesem Prozess herauskommen, sehen entsprechend aus. Geschrieben wurden sie durchaus nicht für Leser; sie existieren nur, damit sie auf der Publikationsliste der Verfasser auftauchen (↑ Sammelband). Wobei sich die meisten der an Universitäten Lehrenden auf die üblichen zwei...

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