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Wissenschaft

»The camera is my »exosomatic extension‹.«
»The camera is my »exosomatic extension‹.«

Gertrud Koch, Michael Lüthy, ...

A Walk With Allan Sekula Through His Exhibition

Gertrud Koch: We would like to start by discussing the different narrative forms you have chosen for the titles of your series, like »story«, »fable« or »tale«: how would you differentiate between stories and fables, and what autobiographical narratives are involved here? Is it a kind of metanarrative, is it a composing of different narrative moments?
   Allan Sekula: Very often my titling a particular work has an idiomatic logic: Fish Story has a vernacular resonance, particularly in American English where a...
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Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

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News + Veranstaltungen

Sergei Eisenstein: The Anthropology of Rhythm

19.09.2017 – 19.01.2018

Nomas Foundation
Viale Somalia 33
01199 Rom
Italien

»Der zerklüftete Augenblick«:
Reiner-Schürmann-Kolloquium

02.11.2017, 09:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

 

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Aktuelle Texte

Joseph Vogl

Finanzialisierungsprozesse und ihre Medien

Das historische Datum, das historische Ereignis von Medien tritt nicht mit ihrem Funktionieren, sondern mit ihrem Verhältnis zur Störung, zur Krise oder zum Rauschen hervor. Die Störung ist die epoché des Mediums. Und hier zeigt sich die Eigentümlichkeit des modernen Finanzsystems. Denn einerseits verfolgen seine Verfahren eine Zähmung der Zeit; seine Rationalität, seine Systemhaftigkeit beweist sich gerade darin, dass es die Wirksamkeit kontingenter Zukunft beherrscht. Rauschunterdrückung meint hier, dass sich Risiken mit dem Handel von Risiken amortisieren, dass also die Kräfte temporaler Prozesse eliminiert werden können. Unter Medienbedingungen träumt der Markt den Traum seiner Endlosigkeit, die Neutralisierung des Risikos funktioniert nur, wenn sich jede ausstehende Zukunft um eine weitere Zukunft fortsetzen lässt. Andererseits wird diese Entzeitlichung nur durch den Einsatz zeitkritischer Verfahren garantiert. Die Beherrschung der Zeit wird durch die Investitionen zeitlicher Kräfte erhofft. Während das Finanzsystem seine Stabilität in der Herstellung von Zeitlosigkeit gewinnt, wird seine Operation durch die...

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Häuser außer sich

Häuser außer sich


Johannes Binotto

Perverse Schauplätze: Dario Argento

Der schneidende Vorwurf eines Kritikers, die an sich virtuos gedrehten Sequenzen von Inferno seien auf ganz unmögliche Weise zusammenmontiert und hätten meist keinen Bezug zur Story, ist vollkommen gerechtfertigt. Doch wird dabei übersehen, dass gerade darin die Originalität von Argentos Kino besteht. Der Filmemacher tauscht die narrative Logik konsequent gegen eine (Un-)Logik des filmischen Raumes. Er beweist sich damit als Erbe von Fritz Lang und dessen ebenfalls am Raum ausgerichteten Kino. In der Tat hat Argento in Interviews verschiedentlich seine...
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  • Jacques Lacan
Aktuelle Texte

Richard Ingersoll

A door that is opened and closed at the same time

The recourse to irony may seem singularly inappropriate to the field of architecture if by architecture one ascribes Durand’s “the art of the necessary.” Building as structure, material, and social program would seem to be the most direct and irony-free cultural phenomenon: structure and materials have a legal responsibility to function properly; and shelter is a basic human imperative. In this sense there is incontrovertible quiddity in the weight, expense, and purpose of architecture. But if one asks, along with Nikolaus Pevsner, if utilitarian structures such as the bicycle shed qualify as architecture, one is forced to recognize that architecture belongs to a discourse that goes far beyond the phenomenal acts of shelter and construction because it is circumscribed by texts and subject to interpretation. With the recognition of the textuality of architecture, the question of irony, a quintessential result of interpretation, becomes a significant effect of architecture, if not...

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Aktuelle Texte

Daniel Birnbaum

Wer kommt nach dem Subjekt? Wer taucht auf?

Letztlich verlangt jedes Werk nach seinen eigenen Ideen und seiner eigenen Theorie. Oder, besser gesagt, jedes dieser Werke bringt seinen eigenen Ideenapparat hervor und setzt ihn in Bewegung. Eben diese Bewegung ist das Kunstwerk, und darüber eine Theorie aufzustellen ist daher kaum mehr, als die Ideen als Ideen sichtbar zu machen und ihren Weg und die damit verbundenen Formen der Subjektivation zu verfolgen. Von Werk zu Werk, von Konfiguration zu Konfiguration bin ich – ist das »ich« – etwas anderes. Manchmal ist »ich« nicht einer, sondern viele.

Ohne nähere Bestimmung ist das überkommene Credo des unablässigen Anders-Werdens jedoch nicht besonders befriedigend. Meinem Essay liegt die optimistische Vorstellung zugrunde, dass man die mit diesen Kunstwerken verbundenen intensiven Empfindungen als unterschiedliche Beispiele des Subjektwerdens beschreiben und zumindest bis zu einem gewissen Grad analysieren kann. Ist es die von der Phänomenologie beschriebene Intentionalität und das ambigue Fleisch des aktiven Betrachters, der in das Kunstwerk...

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  • Phänomenologie
  • Konstruktivismus
  • Subjektivierung
  • Subjektivität