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Visualität und Identität im transkulturellen Raum

Entwickeln Jugendliche mit Migrationshintergrund einen eigenen ästhetischen Sinn, wenn sie sich in den Kontexten von Selbstdarstellung, Jugendkultur und Web 2.0 bewegen? Wie berücksichtigen und aktualisieren sie dabei ihre Herkünfte und Traditionen und entwickeln einen eigenen (ästhetischen) Sinn oder Eigensinn? Was bedeutet dies im Spannungsfeld von Elternhaus, Peer-Group und Berufsbildung?

»Magische Ambivalenz – Visualität und Identität im transkulturellen Raum« zeigt die Hintergründe und Wirkungsweisen visueller Formen der Selbstrepräsentation von Jugendlichen in einem multikulturellen Umfeld. In den vielstimmigen Text- und Bildbeiträgen ist das Zusammenspiel von visuellen Verfahren der Forschung und Vermittlung mit ethnographischen Arbeitsweisen von zentraler Bedeutung. Dabei geht es immer auch um die Frage, wie gewonnenes Wissen in den Kontext der Sozialen Arbeit oder in die Berufs- und Bildungswelt übertragen werden kann: Zum Beispiel durch die Vermittlung von Hintergrundwissen oder durch die Darstellung von Anwendungsbeispielen.

Basil Rogger (Hg.), Christian Ritter (Hg.), Gabriela Muri (Hg.)

Magische Ambivalenz

Klappenbroschur, 288 Seiten, zahlr. Abb., 16,5 x 22,5 cm

€ 29,95, CHF 39,00

PDF, 288 Seiten, 116.5 MB, zahlr. Abb.

€ 29,95, CHF 32,00

  • Jugend
  • Mode
  • Gesellschaft
  • Identität
  • Social Media
  • Migration
  • Kulturelle Praxis

»Mit dem vorliegenden Sammelband ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Neuinterpretation einer politisch verengten Diskussion geleistet worden. Ebenso gelungen ist der Versuch, anwendungsorientierte Forschung mit anspruchsvollen theoretischen Debatten fruchtbar zu verbinden.« Rachel Mader, springerin

Gabriela Muri

studierte Architektur an der ETH Zürich sowie Kulturwissenschaften und Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. 2003–2006 leitete sie ein Nationalfondsprojekt zum Thema »Aneignung von öffentlichen Räumen durch Jugendliche in Zürich Nord« im Rahmen des NFP 52. Sie ist Dozentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich und unterrichtet weiterhin Soziologie am Departement Architektur der ETH Zürich. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Jugendkulturen, Stadtforschung, raum- und zeittheoretische Fragestellungen. Sie referiert und ist tätig als Expertin zum Thema Jugend und öffentlicher Raum in den Bereichen Jugendarbeit und Stadt-/Ortsplanung.

Gabriela Muri
«Wer bin ich?»
(S. 78 – 96)
Gabriela Muri
Web 2.0
(S. 146 – 177)

Christian Ritter

studierte Theorie der Kunst und Gestaltung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und arbeitet am Institut für Theorie der ZHdK. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter im SNF/DORE-Forschungsprojekt »Brands&Branding – Topologien zeitgenössischer Markenkultur« (2006-2007) und Projektleiter im KTI-Forschungsprojekt »Migration Design – Codes, Identitäten, Integrationen« (2008-2010). Seit 2010 promoviert er im Fach Medienwissenschaften an der Kunsthochschule für Medien KHM in Köln und arbeitet seit 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im SNF-Forschungsprojekt »Handyfilme - künstlerische und ethnographische Zugänge zu Repräsentationen jugendlicher Alltagswelten«. Er arbeitet und referiert zu den Themen Visualität und Identität, Transkulturalität und Jugendkultur, Design und Branding sowie zur visuellen Kultur in Internet, Alltags- und Populärkultur.

Christian Ritter
Einleitung
(S. 9 – 17)
Christian Ritter
Magische Ambivalenz
(S. 18 – 35)
Christian Ritter
Visual Attitude
(S. 37 – 76)
Christian Ritter
Visuelle Rhetorik im transkulturellen Raum
(S. 97 – 127)
Patricia Pazin, Christian Ritter
Körper, Pose, Selbstportraits
(S. 129 – 145)
Christian Ritter
Visualität als Ressource
(S. 224 – 241)
Christian Ritter
Mein Haus, mein Block, mein Style
(S. 253 – 275)

Basil Rogger

studierte Philosophie, Psychologie und Pädagogik an den Universitäten von Bern und Zürich. 1991–2000 war er tätig in Forschungsprojekten des Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung und 1998–2000 Mitglied des Research Department des Gottlieb Duttweiler Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft. Seit 2000 arbeitet er selbstständig als Berater, Forscher, Herausgeber, Texter und Ausstellungsmacher an der Schnittstelle von Kultur und Wirtschaft. Seit 2003 ist er Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Department Design und im Departement Kulturanalysen und Vermittlung. 2006–2009 war er Redaktionsleiter und seit 2009 ist er Produktionsleiter beim Lucerne Festival.

Basil Rogger
Glossar
(S. 276 – 281)
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