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Tilmann Buddensieg: »Augen – Wunderweide«
»Augen – Wunderweide«
(S. 84 – 90)

Zu Nietzsches zwei Venedig-Gedichten

Tilmann Buddensieg

»Augen – Wunderweide«
Zu Nietzsches zwei Venedig-Gedichten

PDF, 7 Seiten

  • Literaturwissenschaft
  • Poesie
  • Venedig
  • Nietzsche

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Deutsch

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Tilmann Buddensieg

war seit 1968 Ordentlicher Professor am Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin, 1968 wurde er an die Universitäten Heidelberg und Yale berufen, ab 1972 lehre er in Harvard. Seit 1978 hatter er eine Ordentliche Professur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne. Nach seiner Emeritierung im Juli 1993 arbeitet er als Honorarprofessor an der Humboldt Universität zu Berlin.

Nanni Baltzer (Hg.), Jacqueline Burckhardt (Hg.), ...: Art History on the Move

Das Thema »On the Move« ist in vielschichtiger Weise mit Kurt W. Forster verbunden, dem dieser Band gewidmet ist. Es charakterisiert die Geistes- und Lebenshaltung dieses Architektur- und Kunsthistorikers, der über epochale, mediale und disziplinäre Grenzen hinweg forscht: Mit Leichtigkeit bewegt er sich zwischen Pontormo und John Armleder, Giulio Romano und Frank Gehry, K. F. Schinkel und Mies van der Rohe, Aby Warburg und W. G. Sebald, W. H. Fox Talbot und Andreas Gursky. Er interessiert sich für den Zusammenhang von Musik und Architektur wie für den Schaffensprozess von Architekten. »On the Move« beschreibt ferner die biographische Situation Forsters, der an der Stanford University, dem MIT, der ETH Zürich oder der Bauhaus Universität Weimar unterrichtete und aktuell an der Yale School of Architecture tätig ist. Als Lehrer hat er Generationen von Studierenden für die uneingeschränkte curiositas begeistert, als Direktor des Schweizer Instituts in Rom, des Getty Research Center in Los Angeles oder des Canadian Centre for Architecture in Montreal den Austausch unter Forschenden gefördert. Zudem kuratierte er prägende Ausstellungen wie die Architekturbiennale 2004 in Venedig.

Die unterschiedlichen Beiträge des Bandes sind ein Spiegel von Forsters jahrzehntelanger Tätigkeit: Architekturthemen erstrecken sich von den Anfängen des Markusdoms in Venedig über Charles De Waillys Pariser Panthéon-Projekt, das Thomas Jefferson Memorial, den Barcelona-Pavillon Mies van der Rohes oder die Architekturfotografie im faschistischen Italien bis zu Achsen und ihren Brüchen in Paris und Berlin. Analysen im Bereich der Bildkünste behandeln Momente kollektiven Erinnerns in Fra Angelicos Fresken ebenso wie Pipilotti Rists elektronische Urhütte oder Laurie Andersons »Dal Vivo«. Literarische Auseinandersetzungen umfassen etwa Nietzsches Venedig-Gedichte, verschollene Briefe von Nabokov oder die Hauptstädte Walter Benjamins. Zudem enthält der Band zahlreiche persönliche Erinnerungen sowie architektonisch-künstlerische Interventionen.

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