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Michael Mayer: Zone

Michael Mayer

Zone
Medienphilosophische Exkursionen

Broschur, 160 Seiten

Erscheint am 30.09.2017

Medienphilosophische Exkursionen

Logik, Funktion und Praxis der Grenze gehören zum festen Inventar abendländischen Denkens. Grenzen zu setzen gilt als Ausdruck disziplinierender Fürsorge, sie zu übertreten als Provokation, ihre Sicherung als primärer Akt staatlicher Souveränität. Stets geht es um eine Demarkation, die den Unterschied macht und das Unterschiedene. Inspiriert vom Bild der Zone, das Andrej Tarkowskij in seinem Film »Stalker« entwirft, erprobt der Band eine andere Geste: Wir überschreiten keine Grenzen mehr, wir betreten Zonen – jenen »Raum«, der stets »dazwischen« liegt, jenes Dritte als Mitte und Mittleres, als Medium. Wir betreten Zonen der Unbehaustheit und Irre; des Traums und seiner Wünsche; der Erlösung und ihrer Verhüllung; Zonen des Undenkbaren, des Unentschuldbaren, der Entgleisung. Das Bild der Zone führt so in eine Zone des Bildes, in der keine Lektüre und Interpretation mehr unbeschadet vonstatten gehen.

  • Raumtheorie
  • Medientheorie
  • Topologie

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Deutsch

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Michael Mayer

lehrt Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Schwerpunkte seiner Lehre und Forschung sind die medienphilosophische Frage nach der Stellung des Subjekts im Feld seiner medialen Dispositive; die medienethische Frage nach dem Ort der Toten nach dem Ereignis der Shoah; die medienepistemologische Frage nach dem Verhältnis von diskursiver und bildhafter Ordnung.
Weitere Texte von Michael Mayer bei DIAPHANES
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