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Lucie Kolb (Hg.), Barbara Preisig (Hg.), ...: Paratexte

Barbara Preisig (Hg.), Judith Welter (Hg.), Lucie Kolb (Hg.)

Paratexte
Scharnier zwischen Produktion, Vermittlung und Rezeption

Broschur, 176 Seiten

Erscheint am 22.05.2017

Wir sind heute mit Werkformen konfrontiert, die in Form von Einladungskarten, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften, Webseiten usw. in Erscheinung treten oder die, scheinbar losgelöst vom Werk, nur noch in Erzählungen weiter bestehen. Heute können Kunstwerke nicht mehr unabhängig von ihrem Rezeptionskontext gelesen werden, und Formate der Vermittlung selbst sind in die künstlerische Produktion eingegangen.

 

An der Schnittstelle von Rezeption, institutioneller Rahmung und künstlerischem Format angesiedelt, verschränken sich in ihrer Gestaltung und Konzeption oftmals künstlerische, kuratorische und theoretische Praktiken. In diesem Buch werden paratextuelle Phänomene in der Kunst diskutiert und gleichzeitig dieser von Gérard Genette entlehnte Begriff auf seine methodischen Möglichkeiten für die Analyse zeitgenössischer künstlerischer Praxis hin untersucht.

 

Mit Beiträgen von Lucie Kolb, Barbara Preisig, Judith Welter, Beatrice von Bismarck, Annette Gilbert, Eva Kernbauer, Antje Krause-Wahl und Rachel Mader.

  • Künstlerische Praxis
  • Semiotik / Semiologie
  • Poststrukturalismus
  • Ästhetik
  • Kuratorische Praxis

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Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Lucie Kolb

ist Künstlerin und Doktorandin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste Wien und der F+F Schule für Kunst und Design. Seit 2015 Mitherausgeberin von Brand-New-Life Magazin für Kunstkritik. Jüngste Veröffentlichungen sind: Kein Anschluss unter dieser Nummer. Institut für Theorie, in: Daniel Kurjakovic, Franziska Koch, Lea Pfäffli, Bernhard Schär, Eduardo Simantob, Barbara Preisig (Hg.) The Air Will Not Deny You. Zürich im Zeichen einer anderen Globalität, Zürich 2016; Art Handling. Partituren der Logistik (2016, Hg. mit Christoph Lang, Wolfgang Ullrich, Judith Welter); We would like to learn and we are working on a book... (2012, Hg. mit Corinn Gerber, Romy Rüegger).

Barbara Preisig

ist Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Zürcher Hochschule der Künste und schreibt seit 2010 als freie Kritikerin, u.a. für Frieze und Kunstbulletin. 2015 hat sie an der Universität Bern mit ihrer Arbeit Mobil, autonom, vernetzt. Kritik und ökonomische Innovation in Ephemera der Konzeptkunst, 1966–1975 promoviert. Barbara Preisig ist Mitherausgeberin von Brand-New-Life Magazin für Kunstkritik. Jüngere Publikationen: »Campaigning Conceptual Art. How Artists’ Ephemera Contributed to the U.S. Advertising and Media Culture and of the Late 1960’s«, in: Art In-Formation». Communication Aesthetics and Network Structures in Art from the 1960s to the Present, Hrsg. von Ursula Frohne und Anne Thurmann-Jajes, Dartmouth College Press, University of New England Press, (im Erscheinen); »Macht und Expansion im Netzwerk. Zürich, ZHdK, Pfingstweidstrasse 96 – Peking, 43 Rixin Road, West Tiangezhuang«, in: The Air Will Not Deny You. Zürich im Zeichen einer anderen Globalität, hrsg. von Daniel Kurjakovic, Franziska Koch und Lea Pfäffli, Zürich 2016.

Judith Welter

studierte Kunstgeschichte, Spanische Literaturwissenschaften und Religionswissenschaften an der Universität Bern. 2014 Promotion zur Rolle und Funktion von Gerüchten und Anekdoten in der zeitgenössischen Kunst. Seit Mitte 2015 Direktorin des Kunsthaus Glarus. Mitherausgeberin des Magazins für Kunstkritik Brand-New-Life. Von 2007 bis 2015 Sammlungskonservatorin der Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst und  2012-2015 Kuratorin der Sammlung. Sie ist ua. Mitherausgeberin des kürzlich erschienen Bandes Art Handling (Zürich, 2016), sowie von Toys Redux. On Play an Critique [Ausstellungskatalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im Migros Museum für Gegenwartskunst, 30. Mai – 15. August, 2015 (Zürich, 2015)].

Weitere Texte von Judith Welter bei DIAPHANES

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