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Valerij Podoroga: Mimesis. Materialien einer analytischen Anthropologie der Literatur

Valerij Podoroga

Mimesis. Materialien einer analytischen Anthropologie der Literatur
Plan und Zeit

Übersetzt von Anja Schloßberger

Broschur, 166 Seiten

Die umfangreichen Mimesis-Schriften bilden den Kern von Valerij Podorogas Denken. Darin geht er praktisch der Frage nach, ob sich eine anthropologische Analytik von Mimesis fruchtbar von literarischen und künstlerischen Werken aus denken lässt. Der hier übersetzte Teilband Plan und Zeit zeichnet mit Blick auf die russische Literatur des 19. Jahrhunderts eine poetische Ontologie der Mimesis nach. Entfaltet wird dies insbesondere an Dostoevskijs Art, sein Leben und Schreiben trotz Krankheit, Geldsorgen und Spielsucht zu planen, sowie an seinem Verhältnis zur Zeit, das vom Augenblicklichen und Plötzlichen bestimmt wird.

  • Poetik
  • Körper
  • Literaturwissenschaft
  • Dostojewski
  • Mimesis
  • Literatur
  • Zeit

»Dieses Buch ist eine kühner Ritt durch Literatur und Philosophie, verleitet zur Lektüre Dostojewkis und lässt das Bedürfnis entstehen, weitere Werke Podorogas mögen so gut wie dieses ins Deutsche übertragen werden.« Jan Kuhlbrodt, Fixpoetry

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Deutsch

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Valerij Podoroga

leitet die Sektion für analytische Anthropologie am Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau (RAN), das Institut für philosophische und politische Anthropologie der Staatlichen Universität für Humanwissenschaften, Moskau (GAUGN) und das Zentrum für analythische Anthropologie der Staatlichen Humanwissenschaftlichen Universität, Moskau (RGGU). Er hat mehr als 200 wissenschaftliche Artikel sowie zahlreiche Bücher zur Philosophie, Kunst und literarischen Erfahrung verfasst, in denen Anthropologie einen poetischen Sinn annimmt.

»Mich interessiert die Fähigkeit des Kunstwerks, in einer anderen als seiner eigenen Zeit zu existieren, dort, wo es keine zeitgenössischen Leser und keinen nach seinem Willen handelnden Schöpfer mehr hat und dennoch weiter ausstrahlt und Protuberanzen gleiche Sinn-Funken versprüht, welche die Wege des Vergessens kreuzen. Wir lesen es immer noch…«

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