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Andrea Krauß: Lenz unter anderem

Andrea Krauß

Lenz unter anderem
Aspekte einer Theorie der Konstellation

Broschur, 656 Seiten

PDF, 656 Seiten

Konstellation als Problemstellung der Lektüre

Die Texte von J. M. R. Lenz (1751–1792) begegnen in Relationen: Sie erscheinen als Anmerkungen übers Theater nebst angehängten übersetzten Stück Shakespears und verknüpfen theatertheoretische Schrift mit literarischer Übersetzung. Sie heißen Der Hofmeister oder Vortheile der Privaterziehung. Eine Komödie und situieren sich im diskursiven Netzwerk von Literatur und Pädagogik. Oder referieren als Der Waldbruder. Ein Pendant zu Werthers Leiden ausdrücklich auf Goethes Prätext.

Die Studie geht der Frage nach, wie Lenzens ›fluktuierende‹ Textobjekte zu Gegenständen der literaturwissenschaftlichen Analyse werden können, ohne ihre flüchtig-relationale Produktivität einzubüßen. Kon­stellation bezeichnet in diesem Sinne eine Problemstellung der Lektüre. Konstellierendes Lesen verschiebt die Aufmerksamkeit auf Voraussetzungen der Lektüre und denkt darüber nach, wie diese in der wissenschaftlichen Darstellung reflektiert werden können.

  • Sturm und Drang
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Andrea Krauß

Andrea Krauß

ist Assistant Professor am Department of German and Romance Languages and Literatures an der Johns Hopkins University, USA. Sie lehrte u.a. an der Freien Universität Berlin, der Universität Erfurt und der Universität Zürich. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Literatur, Ästhetik und Philosophie des 18. Jahrhunderts, Literaturtheorie und Methodologie.

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