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Alain Badiou, Barbara Cassin: Heidegger

Alain Badiou, Barbara Cassin

Heidegger
Der Nationalsozialismus, die Frauen, die Philosophie

Übersetzt von Thomas Laugstien

Broschur, 64 Seiten

Der Nationalsozialismus, die Frauen, die Philosophie

Kann und sollte man über ein philosophisches Werk gemäß den politischen Überzeugungen seines Autors urteilen? Bei kaum einem anderen Philosophen ist diese Frage so virulent wie bei Martin Heidegger, dessen nationalsozialistische Überzeugungen Gegenstand heftiger Kontroversen waren und sind.

Alain Badiou und Barbara Cassin halten diese Polemik jedoch für verfehlt und treten für folgendes Paradox ein: Ja, Heidegger war ein gewöhnlicher Nazi und provinzieller Kleinbürger, und ja, Heidegger ist einer der wichtigsten Philosophen des vergangenen Jahrhunderts. Cassin und Badiou vertiefen sich in Heideggers Korrespondenz und hinterfragen auf unerwartete Weise nicht nur seine Beziehungen zur Politik, sondern auch zu den Frauen – zu seiner eigenen, Elfride, aber auch zu all jenen, und insbesondere zu Hannah Arendt, deren Liebhaber er im Laufe seines langen Lebens war.

  • Heidegger
  • Politik
  • Nationalsozialismus
  • Hannah Arendt

»Nur Inquisitoren bringen Schweigende und Tote zum Reden.«

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Alain Badiou

Alain Badiou

ist Philosoph, Mathematiker, Dramatiker und Romancier. Seine politischen Aktivitäten drücken sich in der von ihm mitbegründeten »Organisation politique« aus. Er lehrte Philosophie an der Universität Paris VIII-Vincennes, der École normale supérieure und dem Collège international de philosophie.

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Barbara Cassin

Barbara Cassin

ist Philosophin und Philologin. Sie ist Direktorin des CNRS (Centre national de la recherche scientifique) und des Centre Léon Robin an der Sorbonne-IV Paris.

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