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Tom Holert: Deadwood

Tom Holert

Deadwood

Broschur, 128 Seiten

ePub

Geschichte ist eine Lüge, auf die wir uns geeinigt haben

»Deadwood«, neben »The Sopranos« und »The Wire« das dritte klassische HBO-Drama des vergangenen Jahrzehnts, ist eine vehemente Kritik der Gewalt, der sich die Wirklichkeit verdankt. Als Neo-Western maskiert, beruht die Serie auf historisch belegten Ereignissen in der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Schauplatz: ein exterritoriales, von Schlamm und Demokratiebegehren, von Tod und robustem Unternehmertum geprägtes Goldgräberlager in South Dakota. An diesem Ort herrscht das Prinzip der primitiven Akkumulation in Abwesenheit jeder staatlichen Souveränität. Angesichts dessen verzweifeln und sterben die Menschen. Und entwickeln Elemente einer zivilen Ethik.

  • Serie
  • Geschichte
  • Western
  • USA
  • Popkultur
  • Gewalt

»Der Berliner Kunsthistoriker Tom Holert widmet dem HBO-Drama nun einen ganzen Essayband, in dem er die Serie brillant analysiert.« Deutschlandradio Kultur

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Tom Holert

Tom Holert

lebt in Berlin und ist Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und Künstler. Er war Redakteur von Texte zur Kunst, Mitherausgeber von Spex und Professor an der Merz Akademie Stuttgart und der Akademie der bildenden Künste Wien. Seit 2012 Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt in Köln, forscht Holert derzeit zum Verhältnis von Gegenwartskunst und Wissenspolitik, zu einer materialistischen Theorie des Glanzes und zur Flagge als Stoff der Nation.

Weitere Texte von Tom Holert bei DIAPHANES
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