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Christina Lechtermann (Hg.), Stefan Rieger (Hg.): Das Wissen der Oberfläche

Christina Lechtermann (Hg.), Stefan Rieger (Hg.)

Das Wissen der Oberfläche
Epistemologie des Horizontalen und Strategien der Benachbarung

Broschur, 288 Seiten

PDF, 288 Seiten

Epistemologie des Horizontalen und Strategien der Benachbarung

An Oberflächen gewinnen ganze Wissensordnungen Kontur. Dieser Befund ist erstaunlich, steht doch der langen Geschichte praktischer Oberflächengestaltung eine semantische Tradition gegenüber, die der Oberfläche mit ausgesprochener Geringschätzung begegnet. Der Band stellt in epochenübergreifender Perspektive die historisch sich wandelnden Konzepte sowie die epistemische Valenz der Oberfläche zur Diskussion. Dabei sollen unterschiedliche Wissensfiguren in Vormoderne und Moderne ebenso in den Blick geraten wie konkrete Umgangsformen und Praxen, die mit der Oberfläche verbunden sind.

Inhalt
  • Oberfläche
  • Wissensgeschichte
  • Mediengeschichte
  • Wissen
  • Moderne
  • Epistemologie
  • Vormoderne
  • Zwei Kulturen

Meine Sprache
Deutsch

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Deutsch, Englisch, Französisch

Christina Lechtermann

hat an der Universität Paderborn Ältere Deutsche Literatur und Anglistik studiert und ist 2003 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert worden. Seit 2010 ist sie Junior-Professorin für Germanistische Mediävistik an der Ruhr-Universität Bochum, an der sie 2013 ihre Habilitation abgeschlossen hat. Ihre derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind die höfische Literatur des 13. und 14. Jahrhunderts, volkssprachige Marienleben und Mariengrußdichtungen, sowie geometrische Fachtexte des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.

Weitere Texte von Christina Lechtermann bei DIAPHANES

Stefan Rieger

ist seit 2007 Professor für Mediengeschichte und Kommunikationstheorie an der Ruhr-Universität Bochum. Er war Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich »Literatur und Anthropologie« in Konstanz und Heisenbergstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hat über Datenverarbeitung und Mnemotechnik im Barock promoviert und eine Habilitationsschrift zum Verhältnis von Medien und Anthropologie verfasst. Seine Arbeits- und Publikationsschwerpunkte sind Wissenschaftsgeschichte, Medientheorie und Kulturtechniken.

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