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Karl-Josef Pazzini (Hg.), Andrea Sabisch (Hg.), ...: Das Unverfügbare

Andrea Sabisch (Hg.), Daniel Tyradellis (Hg.), Karl-Josef Pazzini (Hg.)

Das Unverfügbare
Wunder, Wissen, Bildung

Broschur, 232 Seiten

PDF, 232 Seiten

Das Unverfügbare ist Ärgernis und Ferment für jede pädagogische und vermittelnde Arbeit. Es taucht inmitten des vermeintlich Bekannten und Habhaften auf, widersetzt sich der gesicherten Kommunikation, spielt sich zwischen Wissen und Nicht-Wissen ab, markiert Autoritäten, löst Ängste aus, weil es nicht verstanden werden kann, weckt Sehnsucht, Neugier und Verantwortung. Es markiert eine Aporie, die sich überall zeigt, wo Wissen sich als Macht- und Gestaltungsinstanz gibt: an den Grenzen der Machbarkeit als Prognostik und als Kontrolle des Anderen.
Der Band widmet sich der Figur des Unverfügbaren in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen: in Kunst und Kultur, Mathematik und Naturwissenschaften, Medizin und Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und Pädagogik.

Inhalt
  • Pädagogik
  • Staunen
  • Darstellbarkeit
  • Nicht-Wissen
  • Vermittlung
  • Sigmund Freud
  • Bildung
  • Wissen
  • Macht

Meine Sprache
Deutsch

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Karl-Josef Pazzini

Karl-Josef Pazzini

lehrt Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Didaktik der Ästhetischen Erziehung an der Universität Hamburg und arbeitet als Psychoanalytiker in Berlin und Hamburg. Zudem ist er Gründungsmitglied der Forschungs- und Le[ ]rstelle Kunst – Pädagogik – Psychoanalyse [FuL]. Er arbeitet an den Themenbereichen Bildung vor Bildern, Psychoanalyse und Lehren, psychoanalytisches Setting, unschuldige Kinder, Übertragung und Grenze zwischen Individuum und Gesellschaft.

Weitere Texte von Karl-Josef Pazzini bei DIAPHANES
Andrea Sabisch

Andrea Sabisch

arbeitet als Professorin an der Universität Hamburg im Bereich Kunstpädagogik und Visuelle Bildung. In ihrer Dissertation untersucht sie singuläre Aufzeichnungspraktiken zwischen Text und Bild im Hinblick auf philosophische, methodologische und (kunst-)pädagogische Dimensionen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Visuelle Erfahrung, Relationen zwischen Bild und Sprache, sowie Bild- und Bildungstheorien. Sie ist Gründerin des kunstpädagogischen Forschungskolloquiums in Loccum und Gründungsmitglied der Wissenschaftlichen Sozietät Kunst, Medien, Bildung e.V.

Weitere Texte von Andrea Sabisch bei DIAPHANES
Daniel Tyradellis

Daniel Tyradellis

ist Philosoph und Kurator. Er promovierte bei Friedrich Kittler mit einer Arbeit zu Phänomenologie und Mathematikgeschichte und war langjähriges Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs »Codierung von Gewalt im medialen Wandel« an der HU Berlin. Seine Arbeiten beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Medien und Denkweisen von Kunst, Wissenschaft und Philosophie. Die »Pädagogik des Begriffs« versteht er als eine zentrale philosophische Aufgabe der Gegenwart und seine Ausstellungsprojekte als Experimente eines mit-teilenden Denkens im Raum, u.a. »10+5=Gott«, Jüdisches Museum Berlin 2004; »SCHMERZ«, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart/Berliner Medizinhistorisches Museum 2007; »Arbeit. Sinn und Sorge«, Deutsches Hygiene-Museum Dresden 2009/10; »WUNDER«, Deichtorhallen Hamburg 2011/12.

Weitere Texte von Daniel Tyradellis bei DIAPHANES
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