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Heiko Stoff: »The Effing Point« oder »For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder?«
»The Effing Point« oder »For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder?«
(S. 91 – 103)

Wissen, ca. 1980

Heiko Stoff

»The Effing Point« oder »For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder?«
Zum Realismusstreit um 1980

PDF, 13 Seiten

  • Ökologie
  • Technik
  • Wissen
  • Medien
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Wissensgeschichte
  • Wissensgesellschaft
  • 1980er Jahre

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Deutsch

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Heiko Stoff

ist Privatdozent am Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover. Er hat Monografien zur Verjüngung, zur Geschichte der Hormone, Vitamine und Enzyme und zum Entstehen der Verbraucherpolitik im Streit um Lebensmittelzusatzstoff geschrieben. Aktuell befasst er sich mit der Genealogie von Erfolg, Glück und Leistung, einer Geschichte der Elternschaft seit den 1970er Jahren sowie der Universitäts- und Medizinreform in den 1950er Jahren. Ab und an legt er bei Feinkost Lampe in Hannover-Linden ältere, neueste und zukünftige Schallplatten auf.

Nils Güttler (Hg.), Margarete Pratschke (Hg.), ...: Nach Feierabend 2016

Ob Medien, Technik, Bilder, Körper oder Ökologie: Was die Geistes- und Kulturwissenschaften heute bewegt, gewinnt bereits in den frühen 1980er Jahren an Aktualität. In den Blick gerät ein Jahrzehnt, in dem sich Medien- und Technikrealitäten in den westlichen Gesellschaften spürbar wandelten und das Versprechen einer ›Wissensgesellschaft‹ in greifbare Nähe rückte. In die Karriere des »Wissens« um 1980 mischten sich historisch spezifische Erfahrungen und Zukunftsversprechen, politische Auseinandersetzungen und soziale Visionen – eine Konstellation, deren Gefüge sich inzwischen verschoben hat oder deren Bedeutung schlicht in Vergessenheit geriet.
Die aktuelle Ausgabe von »Nach Feierabend« widmet sich dieser Konstellation, aus der auch die neuere wissenshistorische Forschung hervorgegangen ist. Wie hängt das heutige Theorieangebot mit den Lebenswelten der achtziger Jahre zusammen? Wie viel bleibt von den visionären Entwürfen der damaligen Zeit übrig, wenn man sie an den historischen Problemhorizont zurückbindet? Und nicht zuletzt: Was blieb auf der Strecke?

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